AKM

Von: 
Wencke Meteling (Washington, D.C.) und Christoph Nübel (Potsdam)

Der Prozess der Staatsbildung in Europa war seit dem ausgehenden Mittelalter eng mit der Herausbildung stehender Heere verknüpft. Spätestens ab dem 18. Jahrhundert wurden Armeen dann sogar zur Verkörperung und zum zentralen Symbol des staatlichen Gewaltmonopols. Zugleich waren und sind staatliche Gesellschaftsordnungen stets um die politische Kontrolle militärischer Gewalt bemüht.

 
 
Von: 
Christian Westerhoff
Gespräch Christoph Jahr und Christian Westerhoff

Seit Januar 2020 zeichnet die Bibliothek für Zeitgeschichte (BfZ) ihre Vortragsreihe in Kooperation mit der Gerda Henkel Stiftung (Düsseldorf) auf. Die Aufnahmen werden auf der Online-Plattform L.I.S.A. kostenlos als Video und Audio bereitgestellt: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/dossier_bfz_stuttgart. Dadurch stehen die Vorträge, Interviews und Lesungen nicht nur Zuhörern in Stuttgart, sondern weltweit, jederzeit und dauerhaft zur Verfügung.

 
 
Teil VII der Interviewreihe: 25 Jahre Arbeitskreis Militärgeschichte e.V. (1995-2020)
Von: 
Daniel R. Bonenkamp/Takuma Melber
Kerstin von Lingen (Quelle/Copyright: von_Lingen/Barbara_Mair)

Professorin Kerstin von Lingen hat seit 2019 an der Universität Wien die Professur für Zeitgeschichte (Vergleichende Diktatur-, Gewalt- und Genozidforschung) inne. In ihrer Forschung beschäftigte sie sich unter anderem mit NS-Kriegsverbrechen, den alliierten Kriegsverbrecherprozessen der Nachkriegsära in Ostasien, sowie mit Erinnerungskulturen.

 
 
Leben, Leiden und Sterben „kommunistischer“ Gefangener in Vietnams amerikanischem Krieg
Von: 
Christian Koller
Berni_Cover
Als einschneidendes Ereignis in der Epoche des Kalten Krieges ist der Vietnamkrieg Gegenstand unzähliger wissenschaftlicher und journalistischer Studien. Umso erstaunlicher ist es, dass der Umgang mit den der Zusammenarbeit mit dem Vietcong verdächtigten „kommunistischen“ Gefangenen durch amerikanische und südvietnamesische Behörden bislang kaum untersucht worden ist. Marcel Berni hat sich diesem Desiderat nun in seiner preisgekrönten Hamburger Dissertation auf der Basis eines sehr breiten Quellenkorpus zugewandt.
 
 
Teil VI der Interviewreihe: 25 Jahre Arbeitskreis Militärgeschichte e.V. (1995-2020)
Von: 
Daniel R. Bonenkamp/Takuma Melber
Sawicki Quelle: privat

Lieber Herr Dr. Sawicki, in einigen Gesprächen dieser Interviewreihe war schon von der engen Kooperation zwischen dem in Paderborn ansässigen Verlag Ferdinand Schöningh und dem Arbeitskreis Militärgeschichte e.V. die Rede. Erwähnung fand bereits die Buchreihe „Krieg in der Geschichte“. Worin liegen die Ursprünge dieser engen Kooperation und der Buchreihe begründet?

 
 
The Reception of Erich Ludendorff’s Memoirs in the Context of the Dolchstoß Myth, 1919–1925
Von: 
Matthias A. Fahrenwaldt

Erich Ludendorff was the dominant figure of the German war effort in the second half of the Great War. After the military collapse he was one of the main proponents of the Dolchstoßlegende, the main liability of the Weimar Republic. This article investigates what role his 1919 memoirs Meine Kriegserinnerungen played in advancing this myth.

 
 
Teil V der Interviewreihe: 25 Jahre Arbeitskreis Militärgeschichte e.V. (1995-2020)
Von: 
Daniel R. Bonenkamp/Takuma Melber
Martin_Clauss_Quelle_Clauss

Lieber Herr Prof. Clauss, der Arbeitskreis Militärgeschichte e.V. (AKM) feiert sein 25-jähriges Bestehen, dessen Erster Vorsitzender Sie seit 2017 sind. Mitglied im Arbeitskreis wurden Sie im Jahr 2004. Wie sehen Ihre frühesten AKM-Erinnerungen aus? Wissen Sie noch wie Sie erstmals auf den AKM aufmerksam geworden sind und was Sie damals dazu bewogen hat, dem AKM beizutreten?

 
 

Die Jahrestagung des AKM 2020, die in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr konzipiert wurde, war ursprünglich für den Oktober 2020 geplant und musste coronabedingt schon einmal auf den März 2021 verschoben werden. Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie haben wir nun leider endgültig Abstand von dem Vorhaben nehmen müssen, unsere Tagung in Potsdam als Präsenzveranstaltung durchzuführen.

 
 
Wirken, Werk und Wirkung
Von: 
Christian Th. Müller
Vom Kriege 1832
Carl von Clausewitz ist heute ein Klassiker der politischen Theorie und der Weltliteratur. Seine Lektüre gilt aber als schwierig, was immer wieder seinen Ausdruck in Verständnisproblemen und Fehlperzeptionen findet. Die geplante Monographie setzt an diesem Problem an, indem sie seine Gedanken erstmals systematisch, nah an den Originaltexten präsentiert und sie allgemeinverständlich für einen breiten Leserkreis erschließt.
 
 
Von: 
Martin Schröder
Cover Begass
Armut unter Adligen ist bisher noch ein wenig untersuchtes Thema. Welchen Umfang, Ursachen und Folgen die Verarmung adliger Familien im Preußen um 1800 hatte, zeigt Chelion Begass mit ihrer Dissertation auf eindrückliche Weise. Sowohl inhaltlich als auch methodisch gelingt ihr eine substantielle Erweiterung des Forschungsstandes.
 
 

Seiten